Aktualisiert: 11.05.2011

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Information

Jugendarbeit des Vereins

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Breinig möchte sich bei Ihnen vorstellen. Wir gehören mit knapp 100 Mitgliedern eher zu den kleinen aber dennoch sehr aktiven Vereinen der Region. Neben unseren regelmäßigen Veranstaltungen wie die Ausrichtung der örtlichen Kirmes, der größten Oldie-Night der Region, regelmäßige Konzertveranstaltungen zu Gunsten karitativer Einrichtungen legen wir größten Wert auf eine aktive Schüler- und Jugendarbeit.

Wir bieten für interessierte Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren (mit Sondergenehmigung ab 10) die Möglichkeit zum Training und Wettbewerb im sportlichen Luftgewehrschießen. Die Mitgliedschaft ist für Schüler und Jugendliche kostenlos um auch den sozial und finanziell Schwächeren die Möglichkeiten am aktiven Sport zu eröffnen und sie in das Vereinsleben zu integrieren. Mit vereinseigenen Sportgeräten und Ausrüstung findet in unserem Schützenheim an zwei Tagen in der Woche unter Aufsicht eines ausgebildeten Schießleiters das Training statt.

Die jungen Schützen messen sich bei Rundenvergleichskämpfen mit gleichaltrigen aus den Bruderschaften des Bezirks. Hier treten wir mit zwei kompletten Mannschaften an. Über die jährliche Vereinsmeisterschaft ergibt sich bei entsprechenden Leistungen die Qualifikation zur Teilnahme an den Bezirks- und Diözesanmeisterschaften, bis hin zur Bundesmeisterschaft. Den besonders talentierten Jungen und Mädchen bieten wir an zwei weiteren Wochentagen die Möglichkeit in Leistungskadern des Deutschen Sportbundes den Einstieg zum Spitzensport zu finden.

Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Jugendarbeit an der Basis bereits jetzt mit nennenswerten sportlichen Erfolgen bemerkbar macht.

Aber Schießsport besteht nicht nur aus Schießen – Unsere Aktivitäten für die Jugend umfasst ein breites Rahmenprogramm. Im Schützenheim steht den Kindern zur Freizeitgestaltung eine große Carrerabahn, Gesellschaftsspiele, Dartscheibe und eine Musikanlage zur Verfügung. Des weiteren bieten wir noch andere Highlights wie Tagesausflüge (Technikmuseum Sinzheim, Kajaktour auf der Rur, Wanderungen), Bowlingabende, Zeltlager und gemeinsame Unternehmungen mit befreundeten Jugendlichen anderer Vereine. Die Kosten für diese Aktivitäten werden über die Mitgliedsbeiträge der Erwachsenen sowie Spenden finanziert.

Selbstverständlich nimmt unser Nachwuchs auch an den außersportlichen Veranstaltungen wie das Patronatsfest des Vereins, gemeinschaftliche Kirchgänge sowie Fronleichnamsprozessionen teil. Familienausflüge mit Grillabenden und die historischen Festumzüge gehören ebenfalls dazu die Heranwachsenden in die sozialen Gefüge unsere Gemeinde einzubinden.

Die Zielsetzung unserer Jugendarbeit ist nicht das heranziehen kleiner “Ballermänner”. Zwar scheint es unlogisch, in Zeiten wachsender Gewaltbereitschaft den Kindern den Umgang mit Waffen zu ermöglichen. Die Erfahrung zeigt uns jedoch, dass das Luftgewehr nicht als Waffe, sondern als Sportgerät gesehen wird. Kleine Rambos verlieren schnell die Lust am Schießen, da es sich dabei um eine Sportart handelt, welche größte Konzentration und Körperbeherrschung erfordert.

Der Schießsport fördert eine Menge an Fähigkeiten wie beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit, ein Mindestmaß an Kraft, das Bündeln von Gedanken, Selbst- und Körperbeherrschung, Konsequenz und das Übernehmen von Verantwortung. Die Jugendlichen schulen Ihr Selbstvertrauen und lernen sich als Schütze - und im richtigem Leben - bei Siegen und Niederlagen fair zu verhalten und mit Sieg oder Niederlage umzugehen. Ein Ziel vor Augen zu haben: Klappt es, kann ich mich über den Erfolg freuen – klappt es nicht, muss ich analysieren warum? – vielleicht muss ich mich Umstellen, das Visier neu einstellen - meine Sichtweise ändern.

Dies gewinnt um so mehr an Bedeutung, wenn man weis, dass es sich beim Schießsport um einen Mannschaftssport handelt. In der Mannschaft trägt jeder unabhängig von seinem Ergebnis zum Gesamtergebnis bei. In der Praxis heißt dies, dass auch derjenige mit einem schlechtem Tag nicht von der Gruppe in die Ecke gestellt wird, sondern von den Freunden getragen wird. Denn nicht jeder ist jeden Tag der Beste. Auf diese Weise lernen unsere Jungschützen Niederlagen zu verarbeiten.

Eines unserer Hauptanliegen besteht darin den Kindern eine weitere Anlaufstelle zu schaffen damit sie eben nicht in irgendeiner Ecke rumlungern und nicht wissen was sie mit sich anfangen sollen. Um dies zu Erreichen suchen wir ständig nach Mitteln und Wegen die Heranwachsenden für unsere Jungendabteilung zu gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Freialdenhoven

Jungschützenmeister

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